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Freitag, 20. April 2018

Gesundheitscoach und Bereichsleitung Kosmetik und Massage

Interview mit Luisa Meier

Seit Ende 2015 arbeitet Luisa Meier als Gesundheitscoach und Bereichsleiterin Kosmetik und Massage im Thermalbad und im SPA Medical Wellness Center. Im Interview verrät sie, was ihren Arbeitsplatz speziell macht und warum sie auf keinen Fall auf ihre Stimme verzichten möchte. 



Luisa Meier, was sind Ihre Aufgaben als Gesundheitscoach?
Als Gesundheitscoach bin ich mitten unter den Gästen, im Zentrum des Thermalbads. Wie eine Art Réception bin ich Anlaufstelle für die Kunden. Ich zeige ihnen, was das Thermalbad bietet, und welche Angebote und Dienstleistungen für sie speziell interessant und hilfreich sein könnten. Die Beratung und die individuellen Tipps sind für die Kunden kostenlos.

Welche Aufgaben erfüllen Sie als Bereichsleiterin Kosmetik und Massage?
Ich leite das Team, kümmere mich um Personalfragen wie Einstellungsverfahren und Qualifikationsgespräche. Daneben kümmere ich mich um die langfristige Ausrichtung des Kosmetik- und Massageangebots, entwickle zusammen mit der Marketingabteilung neue Ideen.

Kommen die Thermalbadbesucher spontan bei Ihnen vorbei, wenn sie eine Frage haben?
Ja, etwa 90 Prozent der Kunden wenden sich spontan an mich, wenn sie ein Anliegen haben. Auf Wunsch ist es aber auch möglich, einen Termin zu reservieren. 

Sie arbeiten im Thermalbad. Was macht Ihren Arbeitsplatz besonders?
Das grösste Plus ist, dass mein Arbeitsplatz extrem hell ist. Um mich herum ist es ausserdem immer schön warm, das finde ich ebenfalls angenehm. Allerdings achte ich darauf, genügend zu trinken - wegen der Wärme etwa drei Liter am Tag. An meinem Arbeitsplatz bin ich auch stets in Kontakt mit Kunden, das schätze ich sehr.

Was machen Sie am Morgen an Ihrem Arbeitsplatz als Erstes?
Ich suche das Gespräch mit den Mitarbeitern und beantworte offene Fragen. Es ist mir wichtig, von ihnen zu erfahren, was gerade läuft und was sie auf dem Herzen haben, bevor ich mich in mein Büro begebe.

Worauf könnten Sie bei Ihrer Arbeit nicht verzichten?
Auf meine Stimme! Die Kommunikation mit meinen Kunden ist das wichtigste Element meiner Arbeit. Und der Austausch mit den Leuten macht mir auch am meisten Freude.


Sich jeden Tag spontan auf die unterschiedlichsten Menschen einzulassen, ist doch eine grosse Herausforderung.
Ich finde es schön, dass so verschiedene Leute zu mir kommen. Natürlich gibt es manchmal herausfordernde Begegnungen, aber viel häufiger sind lustige Erlebnisse. Einmal hat mir ein 80-jähriger Mann einen Heiratsantrag gemacht. Darüber haben wir beide herzlich gelacht.


Sie sind also den ganzen Tag um Menschen herum. Wie erholen Sie sich nach einem strengen Arbeitstag?
Ich koche sehr gerne. Auch wenn ich spät nach Hause komme – es kann gut 21 Uhr werden – stehe ich noch etwa dreiviertel Stunden in der Küche und bereite eine Mahlzeit zu. Dabei habe ich schon mehrmals beobachtet: Je anstrengender ein Tag war, desto besser gelingt mir das Kochen. Auch treibe ich in meiner Freizeit gerne Sport und gönne mir auch selber Massagen oder eine Kosmetikbehandlung.


Hast du einen abschliessenden Tipp für unsere Leser?
Ich treibe in meiner Freizeit gerne Sport. Ganz wichtig ist das Wechselspiel zwischen Muskelaufbau und Muskelentspannung. Deshalb empfehle ich auch Hobbysportlern zweimal pro Monat eine Nacken- oder Rückenmassage. Ich lasse mich alle 10 Tage massieren, damit ich mich sowohl körperlich als auch geistig entspannen kann.


Dienstag, 20. März 2018

Spezialität des Hauses im Park-Hotel

Direktor des Park-Hotels nimmt uns auf einen kulinarischen Rundgang mit

Elisabeth Weirich und Ralph Möller
Von seinem Büro aus hat Park-Hotel-Direktor Ralph Möller die Réception im Blick. So hat er die Übersicht über den Hotelbetrieb und kann seine Gäste persönlich willkommen heissen oder verabschieden. Ralph Möller ist gerne Gastgeber, er leitet die Geschicke des Betriebs seit fast 17 Jahren. Sogar noch ein wenig länger, nämlich 18 Jahre, hält Elisabeth Weirich dem Park-Hotel die Treue. Sie kümmert sich vom Getränkeeinkauf über die Mitarbeiteradministration bis zu den Caterings um den gesamten Restaurationsbereich des Viersternehotels. Gleichbleibend hohe Qualität ist Ralph Möller und Elisabeth Weirich auch bei der Bewirtung und Betreuung ihrer Gäste das Wichtigste, wie sie im Gespräch erklären.


Sie arbeiten beide schon viele Jahre im Park-Hotel. Was hat sich in Bezug auf die Bewirtung verändert?
Elisabeth Weirich: Seit einiger Zeit fragen Gäste vermehrt nach gluten- und laktosefreien Gerichten oder nach veganen Menüs. Im Gegensatz zu vegetarischen Gerichten führen wir solche nicht auf unserer Karte, wir sind jedoch bereit, auf spezielle Wünsche zu reagieren. Bei Patienten bekommen wir von der Klinik oft eine Ernährungsverordnung. Meist ändern wir die Menüs entsprechend dieser Empfehlung ab. Selten müssen wir ein Menü komplett ersetzen – das wollen die meisten Leute nicht, weil sie sich beim Blick in die Speisekarte schon auf das Essen gefreut haben.

Ralph Möller: Nicht alle Patienten halten sich an die verordnete Diät, sie arbeiten mit allen Tricks... (lacht). Mir fällt ein Diabetiker ein, der sich auf das angekündigte Dessert so gefreut hat, dass er die Insulin-Dosis kurzfristig erhöht hat, um eine zweite Portion essen zu können.

Elisabeth Weirich: Meist finden wir im Gespräch mit den Gästen eine gute Lösung.



Im Parkhotel gibt es ja nicht nur ein einziges Restaurant.
Elisabeth Weirich: Wir haben verschiedene Bereiche mit unterschiedlichem Angebot. Im PianoCafé gibt es einfachere Gerichte wie Wurstsalat oder Clubsandwich. Im ParkGrill servieren wir gehobene Küche, auch schon mal ein Chateaubriand, das am Tisch tranchiert wird. Im Sommer ist unsere Terrasse in Betrieb, im Au Jardin servieren wir das gleiche Angebot wie im PianoCafé. 

Ralph Möller: Die Terrasse ist ein Geheimtipp – es ist die schönste weit und breit.



Elisabeth Weirich, Ralph Möller, nach welcher Philosophie bewirten Sie im Park-Hotel ihre Gäste?
Ralph Möller: Zu unserem Motto «Gesund werden, gesund bleiben» leisten frische Produkte aus der Region einen wichtigen Beitrag. Für mich ist wichtig, dass wir konstant gute Qualität auf den Tisch bringen. Wenn die Gäste zufrieden sind, gehe ich als Geschäftsführer viel lieber durchs Restaurant.

Elisabeth Weirich: Wir haben viele Gäste, die auch wegen dem Essen zu uns kommen. Küchenchef Peter Wernli und seine Frau Maria kochen seit 30 Jahren für unsere Gäste. Sie pflegen die traditionelle Küche mit italienischen und asiatischen Einflüssen. 



Im beliebten PianoCafé gibt es feine Snacks und kleine Gerichte

Kocht der erfahrene Küchenchef eine Spezialiät, einen «Park-Hotel-Klassiker»?
Ralph Möller: Ja, die Spaghetti «Don Carlo». Dafür kommen einige Gäste von weit her.
Das sind Spaghetti mit Kalbsgeschnetzeltem, Champignons, Tomatenwürfel
und Rahm, verfeinert mit Basilikum und Peperoncino.


Was schätzen Sie beide an Ihrer Tätigkeit am meisten?
Elisabeth Weirich: Am meisten Freude macht mir das tolle Team. Mir liegt es am Herzen, mich um meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kümmern. Es ist ein Geben und Nehmen, jeder springt für den anderen ein. Meine Tätigkeit ist wirklich sehr abwechslungsreich. 

Ralph Möller: Mein Arbeitsalltag ist geprägt von zahlreichen Terminen und vielen administrativen Aufgaben. Umso mehr freut es mich, wenn ich Zeit habe, das Büro zu verlassen und eine Runde durchs Hotel zu drehen. Gastgeber zu sein und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen, schätze ich am meisten.

Elisabeth Weirich: Weil viele unserer Gäste längere Zeit im Park-Hotel verbringen, lernen wir sie gut kennen. 

Ralph Möller: Oft geht dann das Gespräch über Smalltalk hinaus und die Leute vertrauen uns auch sehr persönliche Dinge an.

Die herrliche Gartenterrasse im Sommer

Wie wichtig sind Stammgäste für das Parkhotel?
Ralph Möller: Stammgäste spielen eine wichtige Rolle, wir haben rund 1200 Adressen von Gästen, die schon mehrmals bei uns waren. Es ist uns eine Freude, auf ihre Vorlieben und Wünsche einzugehen und zum Beispiel auch einmal einen Tisch speziell zu decken. Auch kennen die Gäste unsere langjährigen Angestellten und schätzen es, die bekannten Gesichter wieder zu sehen. Einige Stammgäste kommen wieder und wieder: Als ein Ehepaar seine gesammelten Bonuspunkte einlöste – bei uns gibt es einen Punkt pro Person und Übernachtung – hatten sie so viele Punkte, dass sie die zwei Wochen, in denen ihre Wohnung umgebaut wurde, bei uns geniessen konnten. Sie sehen, im Park-Hotel ist man gerne Gast, oft und immer wieder.



Montag, 19. Februar 2018

Exklusive Einblicke ins Thermalbad Zurzach

Interview mit dem Geschäftsführer des Thermalbads


Dominik Keller, Geschäftsführer Thermalbad
Wir treffen Dominik Keller gut gelaunt im Badrestaurant. Er arbeitet seit 20 Jahren im Thermalbad Zurzach und hat zuerst das SPA Medical Wellness Center aufgebaut und geleitet, bevor er Geschäftsführer wurde. Er verrät uns spannende Episoden und Geheimnisse aus 20 Jahren Thermalbadgeschichte. 


Lieber Dominik, verrätst du uns etwas über das Thermalbad Zurzach, was die meisten Gäste nicht wissen?
Klar! Zum Beispiel wird jeden Tag ein Becken gereinigt. Dank der Wärmerückgewinnungsanlage wird dem Thermalwasser die Wärme entzogen und danach wird ein Becken gereinigt, was alleine zwei Stunden pro Becken dauert. Das abgekühlte Wasser fliesst direkt in den Rhein, weshalb alle Fische rheinabwärts kein Rheuma haben (lacht). Für die Reinigung des ganzen Innenbereichs braucht die Putzequipe mit fünf Personen von 22 Uhr bis 4 Uhr morgens, und das jede Nacht! Es erstaunt die meisten Badegäste auch, dass der grösste Teil der Becken nicht mit Chlor sondern mit Ozon und einer speziellen Wasseraufbereitungsanlage gereinigt werden. Das muss man sich so vorstellen, wie ein Bergbach, dessen Wasser vom Bachbett gereinigt und mineralisiert wird. Das ist für die Haut viel schonender als Chlor. Gegen 6 Uhr machen die Bademeister das Thermalbad betriebsbereit bevor um 7.30 Uhr schon die ersten Hotelgäste kommen. Es ist also immer etwas los!


Reinigung des Fliessbeckens


Was war dein kuriosestes Erlebnis im Thermalbad Zurzach?
Was kaum einer weiss, eine Geschichte im Papa Moll-Band „Papa Moll geht baden“ hat sich genau so im Thermalbad zugetragen. Eine Frau kam wirklich nicht mehr aus dem Fliessbecken heraus. Als der Bademeister sie schliesslich aus der Strömung herausziehen konnte, war sie sehr aufgebracht und hat lautstark geschimpft (schmunzelt). Zum Glück kommt es nicht oft zu solchen Zwischenfällen. Einmal ist eine übergewichtige Frau, die Schwimmflügeli trug, mit dem Gesicht nach unten ins Wasser gefallen und konnte sich nicht mehr selber aufrichten. Einer unserer aufmerksamen Bademeister hat sie aus ihrer misslichen Lage befreit. 

Apropos Wasser: wie lange wird das Zurzacher Thermalwasser noch artesisch (von alleine) aus dem Boden sprudeln?
Die Wasserverwendung steht mit der Quelle im Einklang. Deshalb sollte das Wasser immer sprudeln, ausser es gibt ein grosses Erdbeben. Die Nutzung der Quelle ist also gewährleistet.

Weshalb fühlt man sich im Thermalwasser so wohl und was ist der gesundheitliche Nutzen?
Habt ihr gewusst, dass man wenn man bis zum Hals im Thermalwasser schwebt, nur 10% des Körpergewichts tragen muss? So kann man z.B. bei der Aquafit-Wassergymnastik (gratis stündlich im Thermalbad Zurzach) ganz andere Bewegungen ausführen als sonst. Zudem regt das heilende Thermalwasser den Stoffwechsel und die Durchblutung an und hilft bei Rheumabeschwerden. Der Wasserdruck führt auch dazu, dass man besser atmen kann und der Bauchumfang wird um ca. 8 cm reduziert. Leider gilt das nur im Wasser, meint er grinsend. 


Was waren deine drei persönlichen Highlights im Thermalbad Zurzach?
Das erste Highlight war sicherlich als ich als 27-Jähriger das SPA Medical Wellness Center eröffnen durfte. Von der Baubegleitung bis zur Rekrutierung der Mitarbeiter war ich für alles zuständig. Solch eine riesige Wellnessanlage war damals ein Novum in der Schweiz.
Der zweite Meilenstein waren die Projekte "Sal Aqua Natura" und "Refectio". Da haben wir von 2013-2016 den Naturschwimmteich, die Bohrturmsauna und das Solebad realisiert, den Innenbereich und das Kristalldampfbad erneuert plus einen Hot- und einen Cold-Pool und eine Ruhezone gebaut. Die Investition betrug rund 20 Millionen. 
Als Drittes würde ich Papa Moll nennen. Im Gegensatz zu vielen anderen Thermalbädern sind Familien bei uns herzlich willkommen. Seit 2011 gibt es das Papa Moll Kinderbecken im Thermalbad, seit 2012 den Papa Moll- Band "Papa Moll geht baden", der im Thermalbad Zurzach spielt und 2014 wurde die Papa Moll-Mini- und Adventuregolf Anlage eingeweiht, die bei Kindern und Erwachsenen sehr beliebt ist. 

Eine letzte Frage: gehst du selber auch ins Thermalbad und wie hältst du dich sonst fit?
Ich schaue, dass ich zweimal pro Woche im SPA Medical Wellness Center trainiere und einmal im Thermalbad Zurzach bade oder Sauna mache. Euch kann ich es ja verraten: ich will dann mit über 50 Jahren an den über Weltmeisterschaften im 100m Sprint teilnehmen und bereite mich auf mein Ziel vor.

Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden wieder berichten, falls der Weltmeister im 100 Meter Sprint aus dem Thermalbad Zurzach kommt! :-)


Thermalbad Zurzach nach dem Umbau

Facts und Figures zum Thermalbad Zurzach

2‘000m2 Wasserfläche: das grösste Schweizer Freiluft Thermalbad
Es gibt 9 Becken und 14 Saunen und Dampfbäder
Kostenpunkt Papa Moll  Kinderbecken 2011: 1 Million Franken
Umbau 2013-2016 für 20 Millionen Franken 
Das Thermalwasser schiesst mit 435 Litern pro Minute aus dem Boden
Es werden ca. 626‘000 Liter Wasser pro Tag verbraucht
Das Thermalwasser kommt mit 39.9°C aus dem Boden
Das Bohrloch befindet sich in 429.7 Metern Tiefe
Einzigartige Wellnessangebote wie die DNA-Analyse, Elektrolyse-Fussbad und 
   kostenlose Beratung eines Gesundheitscoaches

Mittwoch, 10. Januar 2018

Fitnesstipps fürs Neue Jahr

Wir treffen Roman Poppe, den Leiter des SPA Medical Wellness Center, Anfang Januar zum Gespräch. Welche Tipps kann er uns geben, um gesund und fit ins Neue Jahr zu starten?



Roman Poppe (rechts) ist der Leiter des SPA MWC in Bad Zurzach

1. Welches Training empfiehlst du unmittelbar nach den Festtagen? 
Ein kombiniertes Kraft – Ausdauertraining nach den Festtagen ist das Mittel der Wahl. Krafttraining aktiviert die Muskulatur, stützt die Gelenke und erhöht effizient den Grundumsatz. Ausdauertraining verbessert den Fettstoffwechsel, damit Fett besser aus seinen Depots freigesetzt werden kann. Ausserdem stärkt Ausdauertraining Herz und Lunge und wirkt Bluthochdruck entgegen.





Milon Circle, Ausdauersport im SPA MWC



2. Ein Geheimtipp von dir um effizienter zu trainieren? 
Eine DNA – Analyse machen, in der man sehen kann, ob der eigene Körper mehr für Kraft – oder für Ausdauertrainingsleistungen konzipiert ist.

(Anmerkung der Redaktion: Mit einem einfachen Speicheltest werden Ihre Gene zu den Themen Gewicht, Sport und Ernährung analysiert. Sie erhalten eine über 100-seitige individuelle Auswertung, die für den Rest des Lebens gilt. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf ideale Trainingsmethoden ziehen.)



Roman Poppe und Erika Hug


3. Hast du Abnehmtipps nach den Festtagen? 
Keine speziellen. Eine DNA – Analyse zeigt einem, wie seine Gene zum Thema Gewicht und Ernährung „ticken“. Dann kann man immer und zu jeder Zeit effektiv abnehmen.







4. Gibt es neue Group Fitnesskurse? 
Seit ca. 2 Jahren bieten wir im SPA die sogenannten SUSE – Stunden im Group – Fitnessbereich an. SUSE heisst: Sport - und Sprechstunde mit Erika. In dieser Stunden zeigt unsere Mitarbeiterin Erika, wie man orthopädische Probleme mit einfachen Übungen lösen kann und nahezu schmerzfrei wird.


5. Wie sieht dein persönliches Trainingsprogramm aus? 
Mein DNA – Test sagt mir, dass ich, um Muskelmasse zu erhalten, hauptsächlich Ausdauertraining machen muss. Also walke ich momentan 2 mal pro Woche eine halbe Stunde an der frischen Luft oder gehe im Fitnesscenter auf's Laufband.

Der Fitnessinstruktor berät einen Kunden

Freitag, 1. Dezember 2017

Der Papa Moll-Darsteller Stefan Kurt im Gespräch

Auf den ersten Blick ist Stefan Kurt ohne Schminke und Verkleidung kaum als Papa Moll zu erkennen. Ganz selbstverständlich und bodenständig packt er bei den Vorbereitungen für seine Kunstausstellung in der Galerie Mauritiushof selber mit an. Vom 2. Dezember bis 25. Februar präsentiert er in Bad Zurzach Kunstwerke: ein Mix aus Fotografie, aus getrockneten Blütenblättern und Tusche. 

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Wenn er auf die Leiter steigt, um die Lampen auszurichten und die Bilder selber aufzuhängen, zittert man doch einen Moment, bis man merkt, dass er viel weniger tollpatschig ist als Papa Moll. 
Auf die Frage welche Parallelen es zwischen ihm und der beliebten Comicfigur gibt, meint er schmunzelnd, dass er einen ebenso positiven Charakter hat wie Papa Moll. 
„Für mich ist das Glas auch immer halb voll und ich habe denselben Humor wie der gutmütige Familienvater und nehme mich selber nicht so ernst. Zudem kann ich auch gut mit Kindern umgehen, ich war ja schliesslich vor meiner Zeit als Schauspieler Primarlehrer. Da sollte man das eigentlich können… „







Stefan Kurt und Galeristin Laura Wurster



Wie haben Sie den „Papa Moll-Film“-Dreh in Bad Zurzach erlebt?
Wir haben uns sofort willkommen gefühlt. Wir hatten auch unglaubliches Glück mit dem Wetter, dass wir so einen schönen Sommer hatten. Stellen Sie sich nur, was das bei den Dreharbeiten im Zirkus für ein Matsch gewesen wäre, wenn es geregnet hätte! 


Was hat Ihnen am meisten Spass gemacht?
Wir hatten auch eine super Zeit als Team. Das ist auch ganz wichtig! Wir sind nach Drehschluss oft zusammen ins Thermalbad oder zum Essen gegangen, da alles so nah beieinander war. 


Haben Sie eigentlich alle Stunts selber gemacht?
Ich weiss nicht, ob man von Stunts sprechen kann… Doch, ich bin als Papa Moll in der Schokoladenfabrik durch die Luft geflogen und im Schokoladenbottich gelandet. Das war ganz schön anstrengend stundenlang im Seil zu hängen! 

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Papa Moll voll in seinem Element, ©Zodiac Pictures


Noch eine Frage zur Ausstellung mit Edith Oppenheim-Jonas in der Galerie Mauritiushof: Wie passen Kunst und Schauspielerei zusammen?
Ich habe schon lange Kunst gemacht. z.B. habe ich entdeckt, dass die Alkoholfarbe, welche beim Airbrush-Schminken benutzt wird, einen interessanten Farbverlauf bewirkt. Dies habe ich unter anderem als Technik in meinen Bildern verwendet. Bei einem meiner Tuschebilder verwende ich ein Leuchtpult, um so einen 3D-Effekt zu erschaffen. 

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PS: Wer den bekannten Schauspieler schon immer einmal kennenlernen wollte, kann ihn am 1. Dezember in der Galerie Mauritiushof erleben. Ab 18 Uhr stellt er seine Bilder vor.  


Stefan Kurt mit Peter Schläpfer (Bad Zurzach Tourismus)








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Fun Facts zum Papa Moll Film in Bad Zurzach

Top-Schauspieler: Stefan Kurt, Isabella Schmid und Erick Vock spielen u.a. mit
Von Mitte Juli bis Anfang September 2016 wurde in Bad Zurzach gedreht
Drehorte in Bad Zurzach: Thermalbad Zurzach und Zirkuszelt in der Barz
Bis zu 100 Personen drehten pro Tag in Bad Zurzach
Sie brachten 2 LKWs, 12 Sprinter und 14 PKWs mit



Stefan Kurt, Künstler und Schauspieler


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Der Papa Moll-Darsteller ist, was viele noch nicht wissen, auch ein begnadeter Künstler. Jetzt stellt er zusammen mit der Schöpferin von Papa Moll, Edith Oppenheim-Jonas, in der Galerie Mauritiushof in Bad Zurzach aus. 




Infos zu Stefan Kurt und seiner Ausstellung

Name: Stefan Kurt
Geboren: Am 22. Oktober 1959 in Bern
Bekannt aus: Papa Moll-Film, Der Verdingbub, Tatort, Akte Grüninger
Kunstausstellung: Edith Jonas-Oppenheim und Stefan Kurt
Wo: Galerie Mauritiushof Bad Zurzach
Wann: Vom 2. Dezember bis 25. Februar 2018
Kunstwerke: Getrocknete Blütenblätter ergeben filigrane Kunstwerke mit verblüffenden Formen und Farbverläufen